Depressionshilfe

Depressionshilfe Philosophische Praxis Jacobs & Dittrich
Depressionshilfe

Depressionen gehören zu den weltweit häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am stärksten unterschätzten Erkrankungen.

 

Rund 350 Millionen Menschen sollen unter depressiven Störungen leiden, davon 4 Millionen Menschen in Deutschland. Berechnungen der Weltgesundheits-organisation (WHO) zufolge werden Depressionen bis zum Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Das Risiko, mindestens einmal in seinem Leben an einer Depression zu erkranken beträgt dabei bis zu 20 %.

Was sind Depressionen?

Depressionen sind psychische Störungen, die durch einen anhaltenden Zustand deutlich gedrückter Stimmung, Interesselosigkeit und Antriebsverminderung gekennzeichnet sind.

So kann z.B. das mit immer größerer Anstrengung verbundene morgendliche Aufstehen, um seinem Beruf nachzugehen, aber auch die immer größer werdende Überwindung zu sonst mit Freude und Interesse ausgeführten Freizeitaktivitäten ein Hinweis für eine depressive Episode sein, wenn sie mit einer generellen Niedergeschlagenheit oder einem "Gefühl der Gefühllosigkeit" bzw. der Gefühlsleere einhergehen und sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen erstrecken.

Diese Symptome können von sehr unterschiedlichen körperlichen Beschwerden begleitet werden, worunter neben allgemeiner Kraftlosigkeit häufig zwanghaftes Grübeln, Konzentrations- und Schlafstörungen und starke Gewichtsveränderungen fallen.

 

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Aber Depressionen haben auch Auswirkungen auf das Sozialleben: Die Wirklichkeit wird von Betroffenen häufig stark pessimistisch verzerrt und als hoffnungslos wahrgenommen. Auf Druck von Mitmenschen und den Rat sich zusammen zu reißen reagieren unter Depressionen Leidende nicht selten mit Hilflosigkeit und Minderwertigkeits- oder Schuldgefühlen, infolge derer sie sich immer mehr aus ihrem sozialen Umfeld zurück ziehen und sich so sozial isolieren.  In der Regel sind depressive Menschen durch die Erkrankung in ihrer gesamten Lebensführung beeinträchtigt und weisen einen hohen Leidensdruck auf.

 

Nicht immer ist ein schwerer Schicksalsschlag der Auslöser für eine Depression. Auch wenn die genauen Gründe für das Auftreten noch nicht gänzlich erforscht sind, scheint die Depression für Betroffene selbst oft aus dem Nichts zu entstehen. Sicher ist, dass neben einer genetischen Vulnerabilität auch psychische und psychosoziale Faktoren für das Auftreten einer Depression verantwortlich sind.

Die inzwischen überarbeitete Internationale Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10) und das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-IV) unterschieden zwischen endogenen, also von Innen heraus (z.B. durch eine genetische Veranlagung) entstandenen Depressionen, die ohne erkennbare äußere Ursache aufgetreten sind, reaktiven Depressionen, die als Reaktion auf ein außerhalb des Betroffenen liegendes Ereignis (z.B. einen Schicksalsschlag) entstanden sind, und neurotischen Depressionen, die als Folge länger andauernder äußerer Belastungen angesehen wurden.

 

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Neuere Ansätze in der Medizin unterscheiden Depressionen nicht mehr nach ihren Ursachen und haben sich demzufolge von der strikten Unterteilung der Depressionsformen gelöst.

Vielmehr werden heute ganzheitliche Ansätze sowohl für die Diagnose als auch für die Therapie von Depressionen verfolgt, die eine Depression hinsichtlich ihres Schweregrades beurteilen:

 

  • leichte Depression
  • mittelgradige Depression
  • schwere Depression
  • rezidivierende (wiederkehrende) Depression

Unser Ansatz

Kerstin Jacobs & Benjamin Dittrich Philosophische Praxis Jacobs & Dittrich
Kerstin Jacobs & Benjamin Dittrich

Während wir auf unsere genetische Prädisposition wenig Einfluss haben, lassen sich die psychischen und psychosozialen Faktoren von Depressionen durch verschiedene Formen der Psychotherapie in der Regel sehr gut beeinflussen.

 

Neurowissenschaftliche Studien haben belegt, dass entgegen früherer Annahmen ("Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.") das menschliche Gehirn bis ins hohe Alter dazu in der Lage ist, neue synaptische Verbindungen zu bilden.

 

Das Erstaunliche ist die Tatsache, dass schon Gedanken und die bloße Vorstellung von Handlungen dazu führen, dass sich ganze Hirnareale verändern oder vergrößern!

 

Denken wir also bestimmte Gedanken regelmäßig, werden im Gehirn stärkere synaptische Verbindungen angelegt, die es leichter und "effizienter" machen, diese Gedanken zu denken (Neuroplastizität). So wie ein Pfad über eine Wiese immer breiter und fester wird, je öfter man ihn geht, so verankern sich auch Gedanken, Gefühle und Handlungen immer mehr, wenn wir sie mit einer gewissen Regelmäßigkeit und Häufigkeit üben oder allein schon in unserer Vorstellung vollziehen.

So helfen wir Ihnen

Die Philosophische Praxis Jacobs & Dittrich hat sich auf den medizinischen bzw. psychotherapeutischen Einsatz der vielfältigen Methoden der Geistesschulung spezialisiert, die seit Jahrtausenden von Philosophie und Weltreligionen als wirkungsvoll und nachhaltig überliefert sind, und die im Rahmen der neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse in ihrer Wirksamkeit Bestätigung erfahren haben.

 

 

Hauptaufgabe unserer Depressionshilfe ist es, unseren Klienten ihre depressions-typischen Denkmuster, Verhaltensweisen und Gefühle bewusst zu machen, optimistische und realistische Alternativen zu entwickeln und es ihnen so zu ermöglichen, aus dem System negativer Gedanken, Gefühle und Erfahrungen auszubrechen.

 

Durch systematisches Training werden gleichsam neue Pfade auf der Wiese angelegt, die auf positiven Gedanken, Gefühlen und Handlungen beruhen, und die durch wiederholte Übung immer fester, bequemer und schneller werden, und so wiederum weitere positive Gedanken, Gefühle und Erfahrungen nach sich ziehen.

 

Ein entscheidendes Merkmal der Philosophischen Praxis Jacobs & Dittrich besteht in unserer Mobilität.

 

Damit Sie nicht gezwungen sind, innerhalb gewisser Öffnungszeiten eine Praxis zu besuchen, versuchen wir uns maximal auf Ihre private oder berufliche Lebenssituation einzustellen und vereinbaren mit Ihnen individuelle Termine in Ihren eigenen vier Wänden - auch "nach Feierabend" und an Wochenenden -, sollten Sie es nicht ausdrücklich anders wünschen.

 

Durch das Erlernen eines achtsamen und kritischen Umgangs mit den eigenen Gedanken und Gefühlen, sowie systematischen Übungen zum Aufbau positiver Alternativen, finden auch von wiederkehrenden Depressionen Betroffene Möglichkeiten, ihre Weltsicht zum Positiven zu verändern und Verhaltensweisen zu etablieren, durch die Depressionen seltener auftreten und kürzer verlaufen.

 

Unser Ziel ist es, eine Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, die es unter Depressionen leidenden Menschen dauerhaft ermöglicht, ihrer Erkrankung nicht mehr hilflos gegenüber zu stehen.

Honorar

Das Erstgespräch ist für Sie konstenfrei.

 

Unser Honorar ist an die Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten (GOP) angelehnt und beträgt 80,00 € für 60 Minuten.

Es fallen keine Kosten für unsere Anfahrt an.

*Unverbindlich und kostenlos


Für eine bestmögliche Genesung konsultieren Sie bzgl. der medizinischen Aspekte Ihrer Erkrankung bitte zusätzlich Ihren Hausarzt oder einen Psychotherapeuten. Gerne vermitteln wir in diesem Fall weiter.